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Auf Entdeckungstour durch die Prignitz

Mit offenen Augen durch die Heimat: Zum Abschluss ihrer Unterrichtsreihe rund um die Prignitz begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a und 3b auf eine spannende Entdeckungstour und konnten das zuvor Gelernte endlich mit eigenen Augen erleben.

Im Unterricht hatten sich die Kinder bereits intensiv mit den Landschaftsformen der Prignitz, ihren bedeutenden Städten und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschäftigt. Nun ging es mit dem Bus zu den Orten, über die zuvor gesprochen und gearbeitet worden war.

Der erste Halt führte zur Elbbrücke. Von dort aus bot sich ein beeindruckender Blick über die Brandenburgische Elbtalaue mit dem breiten Flusslauf der Elbe. Mit einem Blick zur anderen Seite konnte im Gegensatz zur unberührten Natur der Hafen und die Stadt Wittenberge mit ihrem hohen Kirchturm gesehen werden. Es wurde deutlich, wie prägend die Elbe für die Landschaft der Region ist und wie Natur und Mensch Hand in Hand gehen.

Anschließend machte die Gruppe einen kurzen Zwischenstopp in Rühstädt – dem bekannten Storchendorf. Dort staunten die Kinder nicht schlecht: Zahlreiche Störche waren auf ihren Nestern zu sehen und kümmerten sich um ihren Nachwuchs. Die Begeisterung über die vielen Tiere war riesig.

Weiter ging es nach Gnevsdorf. Am Wehr erfuhren die Schülerinnen und Schüler anschaulich, wie der Mensch in die Flusslandschaft eingegriffen hat. Gemeinsam wurden die Vor- und Nachteile solcher Bauwerke besprochen und das bereits im Unterricht erworbene Wissen vertieft.

Ein besonderes Highlight wartete anschließend in Bad Wilsnack. Dort führte Pfarrerin Frau Trapp die Kinder mit viel Herzblut durch die Wunderblutkirche. Gebannt lauschten sie ihren spannenden Erzählungen. Besonders neugierig machte eine Geschichte aus der jüngeren Vergangenheit: Vor rund zehn Jahren versteckte Frau Trapp eine Münze in der Kirche – in der Hoffnung, dass sie vielleicht erst in 500 Jahren wieder entdeckt wird. Sofort begann bei den Kindern das Rätseln, wo sich dieses kleine „Schatzversteck“ wohl befinden könnte.

Leider verging die Zeit viel zu schnell, denn es hätte noch vieles mehr zu entdecken gegeben. Der letzte größere Halt führte nach Perleberg. Dort besichtigten die Kinder den Roland, den historischen Marktplatz und die St.-Jakobi-Kirche. Passenderweise fand an diesem Tag auch der Wochenmarkt statt, sodass die Schülerinnen und Schüler das lebendige Treiben in der Altstadt miterleben konnten.

Zum gelungenen Abschluss durfte natürlich auch eine kleine Belohnung nicht fehlen: Gemeinsam wurde noch ein Eis gegessen, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Die Prignitz-Tour war für alle ein voller Erfolg. 
Die Kinder hatten nicht nur viel Freude, sondern konnten ihr Wissen aus dem Unterricht auf eindrucksvolle Weise mit der Wirklichkeit verknüpfen. Der perfekte Anschluss der Unterrichtsreihe.

Fotoserien

Prignitztour (DI, 14. Juli 2026)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 09. Juli 2026

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